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Basale Stimulation

Entstehungsgeschichte:

In den 70iger Jahren gelang es dem Sonderpädagogen Andreas Fröhlich, schwerstbehinderte Kinder, die bis dahin als nicht bildungsfähig galten, in einem Schulversuch aufzunehmen. Mit Unterstützung der Kinderhilfe Westpfalz wurde ein Pilotprojekt begonnen, das mit Fördermittel bezuschusst wurde.

Aufgrund der Beobachtung, dass schwerstbehinderte Kinder von pädagogischer Betreuung ausgeschlossen waren und der Annahme, dass jeder Mensch kommunikationsfähig und zu einem sozialen Miteinander fähig ist, forderte Fröhlich die konkrete pädagogische Hinwendung zu diesem Kreis von Kindern. Seine Ideen fanden schnell Verbreitung und wurden zu einer Zeit, in der man behinderten Kindern noch ratlos gegenüber stand, förmlich aufgesogen.

Zielgruppen:

  • geistig behinderte Patienten
  • Schwer mehrfach behinderte Patienten
  • Frühgeborene
  • Geriatrische Patienten
  • Wach-, Komapatienten

 

Ziele:

  • Das eigene Leben spürbar machen, erweitern und bereichern
  • Sicherheit und Vertrauen erleben
  • Außenwelt erfahren
  • Beziehungen aufnehmen
  • Autonomie und Verantwortung erleben

Die Basale Stimulation unterstützt den schwer beeinträchtigten Menschen in seiner Selbstorganisation und ermöglicht ihm, sich selbst durch sinnliche Erlebnisse zu erfahren.

Grundlagen der Basalen Stimulation:

Basale Stimulation orientiert sich an den Entwicklungsstufen, die das ungeborene Kind im Austausch mit der mütterlichen Umwelt bereits entwickelt hat.

Es handelt sich dabei um (Nahsinne)

  • die somatischen, den ganzen Körper anregenden Wahrnehmungen
  • die vestibulären, den Lage- und Gleichgewichtssinn anregenden Wahrnehmungen
  • die vibratorischen, das Schwingungsempfinden anregenden Wahrnehmungen

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