Unser Angebot von A-Z

Auf Wunsch kommen wir zur Behandlung
gerne zu Ihnen nach Hause!


BGM – Bindegewebsmassage

Die verstorbene Elisabeth Dicke hat den Weg der BGM gefunden und entwickelt. Sie fand diese Behandlungsmethode  bei einer eigenen erlittenen Beingefäßerkrankung. Durch ziehende Strichführungen mit den Fingerkuppen  wird versucht, die erhöhten Verspannungen im Gewebe zu beseitigen. Die Gewebsspannung ließ unter der Behandlung allmählich nach, und gleichzeitig trat in dem kranken Bein ein Kribbeln und Stechen ein, das von Wärmewellen begleitet war. Das Krankheitsbild besserte sich und nach 3 Monaten verschwanden auch die letzten Krankheitssymptome. Das war 1929. Damals begann die Massage reflektorischer Zonen im Bindegewebe nach Elisabeth Dicke.

Prof. Dr. Kohlrausch und Fr. Dr. Teirich-Leube haben der BGM durch ihre gründlichen wissenschaftlichen Arbeiten  die Grundlagen der heute anerkannten Methode der BGM ermöglicht.

Es war Head, der im Jahre 1898 darauf hingewiesen hatte, dass bei Erkrankungen innerer Organe ganz bestimmte  Hautareale, so genannte Segmente, die vom gleichen Rückenmarkabschnitt nervös versorgt werden,  hyperalgetisch d.h. überempfindlich sind. Er erkannte die reflektorischen Zusammenhänge zwischen bestimmten  Hautabschnitten und den inneren Organen. Infolge Überempfindlichkeit gegen Druck, Berührung, Wärme oder  Kälte werden von diesen Hautabschnitten aus spontane Schmerzen oder Missempfindungen ausgelöst. Diese von  Head gefundenen Hautreflexzonen sind nach ihm benannt.

McKenzie hat dann 1917 nachweisen können, dass bei Erkrankungen innerer Organe sowie bei funktionellen  Störungen, die segmentzugehörige Muskulatur starke Verspannungen aufwies. Die so erkannten Zonen nannte  man McKenzie- oder Muskelreflexzonen.

Mit der BGM können Verklebungen der Unterhaut gelöst werden und über Reflexwege Einfluss auf vegetative  Regulationsmechanismen genommen werden. BGM können bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, der  Haut, innere Organe, Gefäßerkrankungen (Migräne), neurologischen Störungen oder allg. Überlastungen, angezeigt  sein.

Spezielle Grifftechniken üben dabei auf das Bindegewebe eine besondere Art von Reiz aus. Mittels starken Zugs  kommt es beim Massierten zu einer starken Rötung im betroffenen Hautareal. Zu Beginn einer Behandlungsserie  kann die BGM als recht unangenehm empfunden werden. Während der Behandlung sollte ein helles, klares  Schneidegefühl im Bindegewebe auftreten.

 Die Wirkung der BGM kann durch die Vorbereitung mit einer heißen Rolle intensiviert werden

pdf PDF-Version

 

Weitere Informationen zur Bindgewebsmassage:
www.wellness-ratgeber.com

LinkedId