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Zwei- und Vierzellenbad

Bei hydroelektrischen Bädern wird die Leitfähigkeit des Wassers für den Strom ausgenutzt. Zu den hydroelektrischen Bädern zählen das 2 und 4 Zellenbad und das Stangerbad. Durch Anschließen der Pole (Anode/Kathode) wird das Wasser in den Wannen zu einer, dem Körper völlig gleichmäßig und großflächig anliegenden Elektrode. 

Dadurch gelingt es, den Körper oder Körperteile mit therapeutisch wirkenden Stromformen zu durchfließen, und gleichzeitig die physikalischen, insbesondere die thermische Wirkung eines Teilbades auszunutzen. 

Die von SCHNEE eingeführte Anwendung besteht aus 4 Teilbadwannen ( 2 Arm- und 2 Fußwannen ) sowie einem Behandlungsstuhl. Jede Wanne besitzt eine ( evtl. auch 2 ) Elektroden. Somit ist ein beliebiges Verteilen der Pole auf die einzelnen Wannen und damit auch auf die eingebrachten Extremitäten möglich. So können z.B. beide Arme, beide Beine oder alle 4 Extremitäten behandelt werden. 

Die Wassertemperatur beträgt im Allgemeinen 36-37 Grad. 

Durchführung:

Der Patient entkleidet sich nur so weit wie nötig. Dann gibt er die zu behandelnden Unterarme und/oder Unterschenkel in die Wannen. Jetzt wird die Stromflussrichtung eingestellt und danach der Strom eingeschaltet. Die Stromstärke wird jetzt langsam einschleichend verstärkt, bis der Patient ein noch gut erträgliches Prickeln auf der Haut verspürt. 

Indikationen: 

  • Erkrankungen des peripheren, sowie des zentralen Nervensystems
  • Neuralgische und myalgische Beschwerden
  • Schlaffe Lähmungen
  • Funktionelle und arterielle Durchblutungsstörungen
  • Schmerzhaften rheumatischen Beschwerden ( z.B. Lumbalgie, Morbus Bechterew ) 
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Quellennachweis:
Hydrotherapie und Balneotherapie
Otto Gillert / Walther Rulffs
Pflaum Verlag München
ISBN:3-7905-0586-2

                           

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