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Unterwasserdruckstrahlmassage

Geschichte: 

Die Handgriffe bei der klassischen Massage, sowie die Nutzung von Quellen und anderen balneologischen Maßnahmen gehen zurück bis in die Frühzeit der menschlichen Kultur. Manche römische Therme kann man als Vorläufer der Unterwasserdruckstrahlmassage bezeichnen.

Ab den 20-er Jahren wurde dann der natürliche Druck von Thermalquellen mit Hilfe eines Schlauches zu Therapiemaßnahmen genutzt.

1928 entwickelte der Diplom-Ingenieur Trautwein eine Anlage, aus der die heutige UWA entwickelt wurde.

 

Definition: 

Unter „Unterwasserdruckstahlmassage“ versteht man eine großflächige Behandlung der Körperdecke und der Muskulatur in einer Spezialwanne mit Hilfe eines regulierbaren Düsen-Druckstahles ( zwischen 0,5 und 2,5 bar ). Dabei wird auch die Wassertemperatur und der Auftrieb des Wassers, sowie der hydrostatische Druck ( der Druck, der unter dem Wasser auf den Körper wirkt ) zu Heilzwecken verwendet. 

Die Düsen, die verwendet werden haben einen Durchmesser von 4 – 12 mm. Kleinere Düsenquerschnitte haben eine größere Tiefenwirkung. Mit größeren Düsenquerschnitten wird eine flächige Massagewirkung erzielt und in Verbindung mit der Wassertemperatur eine maximale Muskelentspannung und Tiefenwirkung erreicht. 

Die Wassertemperatur beträgt zwischen 35 bis 38, maximal 40 Grad damit die Muskulatur gut gelockert ist.

 

Im Einzelnen werden folgende Wirkkomponenten unterschieden: 

  1. Thermischer Reiz:
  2. Blutverschiebung im Gefäßbereich und eine periphere Hyperämie.
    Leicht erhöhte Pulsfrequenz
    Detonisierung der Muskulatur
     
  3. Mechanischer Reiz:
    Massagetiefenwirkung
  4. Beschleunigung des Gewebsstoffwechsels
    Erhöhte Resorption von Stoffwechselschlacken aus der Muskulatur (z.B. Milchsäure bei Muskelkater )
     
  5. Auftrieb im Wasser:
    Verbesserung des aktiven und passiven Bewegungsausmaßes
  6.  
  7. Allgemeine Wirkung:
    Vegetative/psychische Entspannung
  8. Muskelentspannung
    Anregung der Schweißsekretion 

Indikationen: 

  • Akute Myalgie und Neuralgie mit Muskelhartspann, Muskelkater
  • Muskelatrophie und Muskelkontraktur
  • schlaffe und spastische Paresen
  • Nachbehandlung von Frakturen, Luxationen und Distorsionen
  • Sportverletzungen, Knochen-,Gelenk- und Wirbelsäulenoperationen (nach 4-6 Monaten)
  • Arthrosen
  • Stoffwechselstörungen, Adipositas, Obstipation („Verstopfung“)
  • Lagerungsschwierigkeiten auf der Massagebank oder starke Rückenbehaarung
  • Zur Entmüdung

 Kontraindikationen: 

  • Kompensierte und dekompensierte Herzinsuffizienz
  • Essentielle und renale Hypertonie
  • Infektiöse und nässende Hauterkrankungen
  • Schwere arterielle Verschlusskrankheit (Fontaine 3-4), ausgeprägte Krampfadern
  • Thrombose und Phlebitis
  • Schwangerschaft ab dem dritten bis vierten Monate stellt eine relative Kontraindikation dar

 

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