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Skoliosebehandlung / Schroth-Therapie

Eine Skoliose ist eine Fehlstellung, die durch eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule mit Verdrehung der einzelnen Wirbelkörper gekennzeichnet ist.
Eine Skoliose kann verschiedene Ursachen haben. Die möglichen Auslöser reichen von angeborenen Fehlbildungen bis hin zu Muskel- oder Nervenschädigungen durch Unfälle oder bestimmte Erkrankungen. Bei etwa 90 Prozent der Skoliosen bleibt die auslösende Ursache unbekannt. Die idiopathische (also nicht erklärbare) Skoliose tritt vor allem in starken Wachstumsphasen auf. Bei einer unbehandelten Skoliose können mit zunehmendem Lebensalter erhebliche Beschwerden entstehen. Die als mögliche Folge auftretende krankhafte Verkürzung des Rumpfs belastet innere Organe wie Herz, Lunge, Nieren, Magen und Darm.

Therapie:

Eine leichte Skoliose wird vor allem mittels Krankengymnastik meist nach "Schroth" therapiert. Die Erfinderin- Frau Katharina Schroth, selbst Betroffene- entwickelte um 1924 diese Therapie. Dabei geht man von der gegenseitigen Verwringung von Schultergürtel, Brustkorb und Beckengürtel aus und versucht, mittels dreidimensionaler Übungen (Muskelspannung und Atmung) die Deformität zu korrigieren und das Korrekturergebnis zu halten. Der entscheidende Unterschied beruht auf dem Prinzip der aktiven, individuellen Korrektur unter Einbeziehung der Atmung (Dreh-Winkel-Atmung) bei gleichzeitiger Dehnung der verkürzten Muskulatur. Diese Methode betrachtet das Becken als das Fundament der Skoliose, somit wird hier die aktive Korrektur angesetzt, das Becken aktiv fixiert und die Korrekturbewegung nach oben ausgeweitet.

Bei einer fortgeschrittenen Skoliose wird zusätzlich zur Krankengymnastik das Tragen eines Korsetts notwendig.

Schwere Skoliosen lassen sich generell nur operativ behandeln. Bei anschließender Reha mit Krankengymnastik sind die Erfolgsaussichten gut.

 

 

Quellen: onmeda.de, imedo.de, arsmovendi.info

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